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Der Südwest­kirchhof ist ein Bestattungs­ort – und seit den Neunziger­jahren ein kultureller Begegnungs­ort.


Friedhofsverwalter Olaf Ihlefeld, November 2016



Der Südwestkirchhof Stahnsdorf (SWK) ist der zweitgrößte Friedhof Deutschlands – trotzdem ist er den wenigsten ein Begriff. Kein Wunder: ursprünglich um die Jahrhundertwende als landschaftsarchitektonisches Glanzstück südwestlich von Berlin angelegt, fristete er während der Teilung Deutschlands ein vergessenes Dasein. Heute stehen große Teile des Friedhofes unter Denkmal- und Naturschutz. Dort wird heute nicht mehr aktiv bestattet und die Natur kann sich frei entfalten. Auf dem SWK liegen Persönlichkeiten wie der Verlagsgründer Gustav Langenscheidt, der Maler Lovis Corinth oder der Regisseur Wilhelm Murnau begraben.



Nadine Ahlers, Lennart Klein und Nina Sieverding

WER WIR SIND – Wir sind Nadine Ahlers, Lennart Klein, Julia Meuter und Nina Sieverding. Wir haben zuvor Farbdesign, Integriertes Design, Produktdesign und Kommunikationsdesign an vier verschiedenen Standorten studiert. Im Masterstudio »System und Struktur« der Hochschule für Künste Bremen treffen wir zum ersten Mal aufeinander. Das ist unser erstes Projekt, das wir gemeinsam bearbeiten. Vier Menschen, vier Charaktere, vier verschiedene Herangehensweisen. Während der nächsten fünf Monate sollen wir uns sowohl privat als auch fachlich besser kennenlernen.



DIE AUFGABE – Im September 2016 erreicht unseren Professor eine Email von dem Architekten Lucius Rathke aus Berlin. Rathke sucht eine Gruppe Studierender, die ein Konzept für ein Leitsystem entwickeln soll – für zwei Friedhöfe: den Ostkirchhof Ahrensfelde und den Südwestkirchhof Stahnsdorf. Vor allem der Ostfriedhof Ahrensfelde im Osten Berlins soll für die Landesgartenschau 2017 für potenzielle Besucher bereit sein.


»Ziel ist die Erarbeitung eines laienverständlichen möglichst intuitiv funktionierenden Leitsystems, das sich harmonisch und möglichst dezent in die park- und landschaftsartigen denkmalgeschützten Friedhofsanlagen integriert. Da mit internationalem Publikum aller Altersstufen gerechnet wird, soll das Leitsystem möglichst bildhaft sein und mit möglichst wenig Text funktionieren. (…) Entwickeln eines wiedererkennbaren Corporate Designs in Anlehnung an das Corporate Design der Evangelischen Landeskirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz.«

Auszug aus dem Briefing

Die »wilde Tugend« des Ortes zur Tugend machen.


Friedhofsverwalter Olaf Ihlefeld, November 2016


Im November 2016 besuchen wir die Friedhöfe Stahnsdorf und Ahrensfelde zum ersten Mal. Wir treffen auf zwei engagierte Friedhofsverwalter, die im Hier und Jetzt arbeiten und die Trends der Zeit erkennen. So wird in Stahnsdorf ein großer Friedwald eingerichtet und über neue Arten der Bestattung nachgedacht. Ein engagierter Förderverein organisiert im Sommer Kinovorführungen und Konzerte.

Während der Ahrensfelder Friedhof an einen beschaulichen Dorffriedhof erinnert, beeindruckt uns der Südwestkirchhof Stahnsdorf mit 206 Hektar Fläche, alten Monumenten, zwei Soldatenfriedhöfen und der verwunschenen Atmosphäre eines Waldes. Wir erleben den Südwestkirchhof als einen sensiblen Ort der Trauer, Ruhe und Besinnlichkeit. Ein Ort, an dem sowohl Touristen als auch Angehörige kommen, um sich ihrer eigenen Sterblichkeit bewusst zu werden – aber auch ein Ort, an dem sie sich während eines Spaziergangs entspannen können.




DIE KARTE – Aktuell orientieren sich die Besucher des SWK mithilfe einer Karte, die sie entweder als Podest am Eingang und bei der Kapelle oder in gedruckter Form auf Nachfrage in der Verwaltung finden können.



Grabblock

DAS GRABFINDUNGSSYSTEM – Das Gelände des Südwestkirchhofes ist sehr weitläufig. Möchte ein Angehöriger ein bestimmtes Grab aufsuchen, so bekommt er folgende Daten von der Verwaltung: Den Bereich, in dem sich das Grab befindet, den Grabblock, das Grabfeld, die Grabreihe und die Grabnummer. Bei Baumbestattungen wird die Nummer des jeweiligen Baums verwendet. Die Beschilderung dieses Grabfeldersystems ist jedoch alles andere als vollständig – zum Teil handelt es sich immer noch um das ursprüngliche Leitsystem von 1909. Die Bereiche sind nicht nummeriert, sie heißen beispielsweise »Charlottenburg« oder »Lietzensee« – was die Orientierung nicht erleichtert. Der Friedhof ist nicht nach durchnummerierten Feldern geordnet, wie es sonst üblich ist. Die Bestattungsblöcke waren jeweils einer Kirchengemeinde im Einzugsgebiet zugeordnet.



karte

WILDE BESCHILDERUNG – Ergänzend finden sich auf dem Areal unterschiedliche Beschilderungstypen, die jedoch keine einheitliche Formsprache besitzen.

Auf dem gesamten Gelände stehen Audioguide-Stelen. Insgesamt bietet das Gelände Anhaltspunkte zur Orientierung, wie etwa alte, inaktive Brunnen oder ein Wetterhäuschen. Diese sind aber im vorhandenen Kartenmaterial nur zum Teil eingezeichnet.



Die sehens­werten Bereiche kennen selbst regel­mäßige Friedhofs­besucher nicht. Touristen kommen nur einiger­maßen gut zurecht, wenn sie ein bestimmtes Grab suchen. Entweder sie finden die Suche am Ende spannend – oder sie geben auf.


Friedhofsverwalter Olaf Ihlefeld



Prinzip »Erkunden und Entdecken« – Touristen besuchen den SWK meist ohne viel Vorwissen über den Ort. Sie haben Interesse an der Kultur und Historie des Ortes und möchten die architektonisch interessanten Bauwerke und Mausoleen des Kirchhofs entdecken. Sie lassen sich eher treiben.


Prinzip »Suchen und Finden« – Angehörige von Verstorbenen besuchen den Friedhof nach der Beisetzung zum ersten Mal alleine. Oft erinnern sie sich nicht mehr an den genauen Weg, da sie sich am Tag der Beisetzung in einem »Schleier der Trauer« befinden. Sie möchten also beim ersten eigenen Besuch gezielt vom Eingang des Friedhofs zum Grab ihres Angehörigen geleitet werden.


Für beide Zielgruppen sind allgemeine Informationen relevant. Das können zum Beispiel sein: Der schnellste Weg zum Ausgang und zur Toilette. Oder bei Regen: zum Wetterhäuschen.



Bei uns ist Otto Normal­verbraucher beigesetzt. Ich muss auch kein Englisch mit meinen Besuchern sprechen.


Herr Kuhlmey, Friedhofsverwalter Ahrensfelde



AHRENSFELDE – Auf dem Ostkirchhof Ahrensfelde hatten wir dagegen keine Schwierigkeiten, ein bestimmtes Grab aufzusuchen. Der Ostkirchhof Ahrensfelde ist – im Gegensatz zum SWK – ein überschaubarer Friedhof, der es mit seiner klaren Struktur den Besuchern leicht macht, ein bestimmtes Grab zu finden. Zudem gibt es hier – im Gegensatz zu dem Südwestkirchhof Stahnsdorf – keinen touristischen Verkehr.





Ist doch eigent­lich sehr über­sichtlich auf dem Fried­hof Ahrensfelde.


Teammitglied Nadine Ahlers



Wir konzentrierten uns in unserem Entwurf auf den Südwestkirchhof Stahnsdorf, da dieser die komplexeren Gegebenheiten aufwies – und wir hier auf 206 Hektar wirklich den Bedarf eines Orientierungssystems sahen. Ein Friedhof ist ein sensibler Ort. Deswegen war es uns am wichtigsten, die Atmosphäre des Ortes zu bewahren und zu schützen – aber auch einen Weg zu finden, wie sich Touristen und Angehörige auf dem Friedhof zurechtfinden können. In den darauffolgenden Wochen entwickelten wir aus den Beobachtungen, die wir vor Ort gesammelt hatten, erste Ansätze.



Elemente zur Orientierung

BEOBACHTUNG 01 – Wie auf jedem Friedhof gibt es auch auf dem SWK Dinge, die für die Besucher notwendig sind – zum Beispiel Wasserstellen, Kompostbehälter oder Bänke zum Ausruhen.




BEOBACHTUNG 02 – Auf dem Gelände des SWK befinden sich 14 Brunnen, die der Garteningenieur Louis Meyer ursprünglich zur Orientierung anlegte.




BEOBACHTUNG 03 – Auf dem ganzen Gelände sind unterschiedliche Schildertypen verteilt. Diese sind von unterschiedlichen Stilen und Epochen geprägt. An wichtigen Weggabelungen sind jedoch keine Wegweiser vorhanden. Auch innerhalb der aktiven Bestattungsbereiche sind die einzelnen Grabfelder und -reihen nur lückenhaft ausgeschildert.




BEOBACHTUNG 04 – Es fällt schwer, die offizielle Karte des Friedhofs mit der Realität abzugleichen. Die Karte ist zudem nur in der Friedhofsverwaltung verfügbar. Teilweise sind nicht alle Wege verzeichnet oder diese bereits überwuchert. Wichtige Punkte wie die Mausoleenreihe werden oft gar nicht von Touristen entdeckt. Allerdings ist bereits ein Audio-Guide-Netz eingerichtet, das in den nächsten Jahren sogar erweitert werden soll.



Die nächsten Tage und Wochen werden zeigen, ob sich diese spieler­ischen Friedhofs­touren mit dem Ort und der Bestimmung vereinbaren lassen und ob die Würde des Ortes nicht vergessen wird.


Friedhofsverwalter Olaf Ihlefeld über Pokémon Go, Juli 2016



BEOBACHTUNG 05 – Der Südwestkirchhof ist ein Ort, an dem die Besucher bewusst ihr Handy ausgeschaltet lassen können. Ein Ort, um sich mit seiner eigenen Sterblichkeit zu befassen – oder um sich bei einem Waldspaziergang zu erholen. Wie sich Mobilfunkgeräte störend auf die Atmosphäre des Ortes ausüben können, zeigt eine Anekdote des Friedhofsverwalter aus dem Sommer 2016: Dort suchten junge Pokémon-Go-Spieler auf dem Kirchhof nach virtuellen Monstern.01



BEOBACHTUNG 06 – Die drei Werte des Friedhofs charakterisiert der Friedhofsverwalter als Würde, Tradition und Begegnung. Uns beeindruckt die Atmosphäre des Ortes.





Wie kann man diesen besonderen Ort trotz Orientierungs­system noch selbstständig erleben?


Teammitglied Lennart Klein, Dezember 2016




VORHANDENE ELEMENTE NUTZEN – Diese festen Bestandteile des Friedhofs könnten zu Orientierungspunkten umgestaltet werden und dem Besucher Hinweise zu seiner Position geben.





AKUSTISCHE FÜHRUNG – Diese Brunnen können zwar nicht technisch, aber akustisch von uns wiederbelebt werden, um eine auditive Führung zu ermöglichen – beispielsweise mit Lautsprechern, die in den Brunnen installiert werden.




INFOPUNKT – Ein Infopunkt könnte alle Informationen auf einem einzigen Medium anbieten. Dieser Infopunkt wird nur an markanten Punkten und Weggabelungen eingesetzt. Eine weitere Ergänzung könnten neue Bereich- und Feldmarker bieten.

Entwurfsmappe ↗




KARTENAUTOMAT – Eine überarbeitete Karte könnte Touristen den Besuch erleichtern. Ein Kartendruckautomat könnte am Eingangsbereich des Friedhofs aufgestellt werden. Auf der Karte könnten wichtige Sehenswürdigkeiten, Audio-Guide-Punkte und Routen, die an interessanten Punkten vorbeiführen, verzeichnet werden.




ENTDECKERPFAD – Wir wollen so unauffällig wie möglich in die bestehende Friedhofsarchitektur eingreifen – also keine auffälligen Markierungen aus Plastik verwenden. Ein »Entdeckerpfad« für Touristen könnte beispielsweise mit winterfesten und immergrünen Pflanzen, Steinen oder einer Pflasterung der Wege gekennzeichnet werden.

Entwurfsmappe ↗





Mehr Landschafts­architektur, weniger Raststätte!

Lennart Klein über die Entwürfe, Januar 2017




Wir nehmen die Kritik an. Die Formfindung ist der anspruchsvollste Teil des Prozesses. Die Form der Bänke soll dem Ort gerecht werden. Viele der organischen Formen, die wir ausprobieren, wirken »zu gestaltet« für die verwilderten Bereiche des Waldfriedhofs. Skizzen entstehen analog und digital.

Entwurfsmappe ↗




Neue Bank

Wir kommen immer wieder zu unserer Ursprungsidee zurück. Einfache Formen wirken auf dem Areal am stärksten. Wir entscheiden uns dafür, die Bänke an wichtigen Weggabelungen der Form des Weges anzupassen. So greifen die Bänke die Linien der ursprünglichen Landschaftsarchitektur auf – und verschmelzen so mit dem Ort. Auch verschieben wir die Kanten, sodass die Bank von der Seite wie ein Parallelogram aussieht. So kann sich der Besucher darauf setzen, ohne kalte Beine zu bekommen.




Auf den Bänken ist ein Teil des Lageplans eingefügt, auf dem man sich immer wieder neu orientieren kann. Auf ihm sind auch die nächstgelegenen Audio-Guide-Stationen eingezeichnet. Außerdem findet der Besucher an besonderen Weggabelungen Standkarte. Die finale Version der Karte umfasst neben den nun in Form von Miniaturen verzeichneten Sehenswürdigkeiten auch eine Route mit 18 Audioguide-Stelen.




Mithilfe von Bänken, Schildern und Karten können sich sowohl Angehörige als auch Touristen orientieren. Kompoststellen und Wasserstellen befinden sich in den Bereichen, in denen noch aktiv bestattet wird. Auf diesen Elementen ist der jeweilige Bereich und das Feld eingezeichnet. So entsteht ein Orientierungsnetz, das sich über den gesamten Friedhof zieht. Das alte Orientierungssystem von 1909 wird so verdichtet und wiederhergestellt. Dank der Dichte der Re-Orientierungselemente auf dem Gelände kann der Besucher ohne Angst, sich zu verlaufen, die Hauptwege verlassen – denn er stößt dort regelmäßig auf Bänke, Wasserstellen oder Wegweiser, die ihm eine erneute Orientierung ermöglichen oder ihn zum Ausgang führen.



Feldmarker

Die bisherige Namensgebung und Nummerierung möchten wird aus organisatorischen, praktischen und kulturhistorischen Gründen beibehalten. Die bisherigen Feldmarker, Reihenmarker und Grabnummern möchten wir durch Wegweiser aus Corten-Stahl ersetzen, um eine einheitliche visuelle Sprache zu gewährleisten. Fehlende Wegweiser sollen ergänzt werden. Das momentan unvollständige System wird so wiederhergestellt. Die Baumnummern, die von der Verwaltung auch zur Identifikation der Gräber im Friedwald benutzt werden, bleiben bestehen.



Neue Routen

Wie entscheiden uns, eine Route für Touristen anzubieten, die alle wichtigen Punkte aus den Bereichen Architektur, Natur und Persönlichkeiten erfasst. Auf den Kartenausschnitten auf den Bänken sind die jeweiligen Audioguide-Nummern eingezeichnet. So kann sich der Besucher selbst vortasten, um dann immer wieder zurückzufinden. Der Weg der Route ist im Gelände durch eine besondere Bepflasterung auf dem Boden markiert. Dadurch ist die Route erkennbar, ohne in die Gesamtästhetik des Geländes zu sehr einzugreifen. Zusätzlich finden sich am Wegesrand Hinweisschilder, die Aufschluss über den zeitlichen Verlauf der Route geben.



Audioguide

Auch die Audioguide-Stelen werden an das übrige System aus CorTen-Stahl angepassst. Die einzelnen Sounddateien werden auch auf Streaming-Plattformen angeboten – so kann der Besucher sich schon auf seinem Weg zum Südwestkirchhof einhören.



Die Neue Produktfamile

Das vollständige Orientierungssystem bietet eine Art »Sicherheitsnetz«, mit dem sich der Besucher auf den Friedhof orientieren kann, aber nicht muss – es bietet auch die Möglichkeit »bewusst« verloren zu gehen, ehe man an der nächsten Weggabelung auf den nächsten Hinweis stößt. So kann die Atmosphäre des Ortes gewahrt werden. Das System soll den Besucher dabei unterstützen, den besonderen Ort auf eigene Faust zu erforschen, die beruhigende Atmosphäre zu genießen und die architektonischen sowie natürlichen Sehenswürdigkeiten zu erfahren.



ABSCHLUSS – Am Ende des Semesters präsentieren wir unser Projekt. Die sensible Art, wie wir mit dem Ort umgegangen sind, wird gelobt. Es gibt auch Kritik – die Form der Bänke sei immer noch nicht ausgereift genug. Dem können wir leider zustimmen – auch bei der grafischen Gestaltung wurde am Ende die Zeit knapp. Trotzdem war das Semesterprojekt für uns eine wertvolle Erfahrung, wir sind trotz Meinungsverschiedenheiten als Team zusammengewachsen und haben unsere Fachkenntnisse erweitern können.





Das Projekt Vom Suchen, Finden und Verlorengehen – Ein Orientierungssystem für den Südwestkirchhof ist in einem offen Kooperationsverhältnis zwischen der Evangelischen Landeskirche Berlin-Brandenburg-Schlesische Oberlausitz und dem Masterstudio System & Struktur an der Hochschule für Künste Bremen entstanden.

Betreut wurde die Arbeit durch: Prof. Detlef Rahe
Prof. Roland Lambrette
Rathke Architekten BDA –
vertreten durch Lucius Rathke

© 2018

Autoren
Nadine Ahlers
Lennart Klein
Julia Meuter
Nina Sieverding

Co-Autoren
Masterstudio System & Struktur
Hochschule für Künste Bremen
Am Speicher XI 8
28217 Bremen
Webseite

Webdesign
Lennart Klein
Hastedter Osterdeich 209
28207 Bremen
hi@lennartklein.com